WIR - projekt e.V.

 

Lebenskunde

Initiative "Lebenskunde"

Unser Ziel war die Einführung des Unterrichtsfachs "Lebenskunde". Frei von Stoffplänen und auf die intergenerative Begegnung ausgerichtet.

Unsere Anliegen: Ein Leben ist mehr als Berufsleben. Mit der steigenden Lebenserwartung und in einer globalen Wirtschaft, wird jeder in Zukunft mehrere Berufe ausüben. Und nach dem Arbeitsleben verbleibt immer noch viel Zeit die sinnvoll gelebt werden will.

Klartext: Das Leben endet mit dem Tod. Ob es ein "gutes" Leben war, entscheidet sich auf dem Totenbett.

Es wäre also klug, das Leben von Ende her zu betrachten und darüber nachzudenken, was ein gutes Leben ausmacht. Und gerade hier können uns alte Menschen Orientierungshilfen geben.

Der richtige Ort für die Begegnung und Vermittlung zwischen jung und alt schien uns die Schule. Kinder sollten erfahren, welche Anforderungen das Leben mit sich bringt. Nicht als gelegentliche Aktion guten Willens, sondern kontinuierlich und verbunden mit der Freiheit eigene Perspektiven und Ideale zu wählen. Die Idee fanden auch alle prima. Gescheitert ist die Umsetzung an einer auch verständlichen Überforderung der Lehrer.

Nach wie vor halten wir es für förderlich, wenn ältere Menschen mit Schülern über ihren Lebensweg sprechen, über ihre Niederlagen und Erfolge, über ihre Fehler und klugen Entscheidungen, über ihre Kleinkariertheiten, ihre Zweifel, ihre Toleranz und über all das, was sie zu dem hat werden lassen, was sie sind. Unsere Kinder und Enkel haben das Recht sich viele Wege anzuschauen, bevor sie ihren Weg gehen.

Wir suchen nach neuen Möglichkeiten für die generationsübergreifende Begegnung. Nach Plattformen zum Gedankenaustausch, nach bestehenden Initiativen mit ähnlichem Ansatz.

Was immer sich ergibt: Wir werden es hier dokumentieren.